Allgemeine Informationen
Bolivien, Peru und Chile gehören in jeder Hinsicht zu den extremsten Ländern der Welt. Dies macht auf der einen Seite gerade ihren Reiz aus, auf der anderen Seite aber erfordert es eine gründliche Vorbereitung Ihrer Reise. Unabhängige Informationen über die drei Länder erhalten Sie auf den Internet-Seiten des Auswärtigen Amtes.

 

Höhe und Sonneneinstrahlung
Das aus geographischer Sicht auffallendste Merkmal der Andenländer sind ihre extrem verschiedenen Klimazonen. Das Altiplano liegt auf ca. 4.000 Metern Höhe, was z.B. bei Touren zum Titicacasee oder zum Salzsee von Uyuni zu bedenken ist. Falls Sie gesundheitliche Probleme haben, fragen Sie vor der Reise Ihren Arzt. Dies gilt im besonderen, wenn Sie eine Trekking-Tour oder eine Bergbesteigung in der Andenkordillere planen, da hier die Gefahr der Höhenkrankheit besteht. Wir empfehlen Ihnen auch, sich mit Sonnencreme, Sonnenbrille und Sonnenhut gegen die erhöhte UV-Strahlung zu schützen.

 

Malaria

Wir weisen Sie darauf hin, dass die tiefergelegenen Regionen Boliviens und Perus wie z.B. die Andenhochtäler der Yungas, der Madidi-Nationalpark, der Manu-Nationalpark oder das Tiefland von Santa Cruz grundsätzlich Malaria-Gebiet sind. Wir führen Sie daher nur in Regionen, in denen eine Übertragungsgefahr minimal ist und empfehlen Ihnen, sich mit Insektenspray und langärmliger Kleidung gegen Mückenstiche zu schützen. Ausführliche Informationen zu Malaria und Malaria-Prophylaxe finden Sie auf den Internet-Seiten der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und internationale Medizin.

 

Hygiene

Leider kommt in Bolivien, Peru und Chile die Hygiene oft zu kurz. Deshalb raten wir Ihnen, unseren Vorsichtsmaßnahmen zu folgen und vor allem kein Leitungswasser zu trinken oder Mahlzeiten auf der Straße zu sich zu nehmen, um so bakterielle Infektionen zu vermeiden.

 

Medikamente
Nehmen Sie Ihre persönlichen Medikamente mit, da in südamerikanischen Apotheken nicht alle in Europa gängigen Produkte erhältlich sind.

 

Kriminalität
Obwohl die Mehrheit der Bolivianer, Peruaner und Chilenen gegenüber Touristen sehr freundlich ist, besteht vor allem in den Städten die Gefahr von Taschendiebstählen. Überfälle auf Touristen sind jedoch selten und meist Folge fahrlässigen Verhaltens. Halten Sie sich deshalb an unsere Ratschläge.

 

Geld

In allen größeren Städten bekommen Sie Bargeld am Geldautomaten mit Ihrer EC- oder Kreditkarte. Größere Beträge können fast immer in US-Dollar bezahlt werden. In Peru und Chile wird meist auch Kreditkarten-Zahlung akzeptiert im Gegensatz zu Bolivien, wo diese Zahlungsweise noch unüblich ist.

 

Sprache

Landessprache ist in allen drei Ländern Spanisch, das auch von der Aymara- und Quechua-Bevölkerung gesprochen wird. Ohne Spanisch-Kenntnisse sollte man nicht alleine reisen, da Englisch meist nur in Reiseagenturen, Hotels oder am Flughafen gesprochen wird.

 

Kommunikation

Internet und Telefon sind weit verbreitet, weshalb es kein Problem ist, mit der Heimat in Kontakt zu bleiben.

 

Schlafsack, Stirnlampe und Badehose
Für Touren in das Naturreservat E. Avaroa, in den Nationalpark Sajama und zum Titicacasee und für Trekkings/Bergbesteigungen benötigen Sie einen Schlafsack (Komfortbereich Minus 5 Grad Celcius). Nehmen Sie auch immer eine Taschen-/Stirnlampe und eine(n) Badehose/Badeanzug mit für den Fall, dass Sie an heißen Quellen vorbeikommen.